1/3
Zwei Briten namens James England und Lawrence Williams entdeckten Makasutu an Weihnachten 1992. Das war das Ende von James' drei Jahre dauernder Suche quer durch Gambia nach einem Stück Land, das zu seinen Vorstellungen von einem Tourismusprojekt passte. Vier Morgen wurden ursprünglich von den Ansässigen Besitzern, die Sanneh Kunda, erstanden.
Die eigentliche Idee war, eine kleine Unterkunft für Rucksacktouristen zu errichten. Als die beiden jedoch nach einer dreimonatigen Autofahrt von England nach Gambia feststellen mussten, dass zweihundert Palmen gefällt worden waren, bestand für James und Lawrence nach Absprache mit der Sanneh Familie und dem Forstamt die einzige Möglichkeit das Gebiet zu retten darin, es zu kaufen und einzuzäunen.
Das veränderte die Idee der kleinen Unterkunft vollständig und nach vielen Nächten des Beratschlagens um knisternde Lagerfeuer wurde entschieden, die Aufforstung des Geländes zu unterstützen und die Anlage vielleicht als Kulturreservat zu öffnen. Hervorgehoben werden sollte die Lebensweise der lokalen Bevölkerung und der Schutz der Wildnis der Region.
In den nächsten Jahren wurden fünfzehntausend Bäume gepflanzt, sowie 70 Brunnen zur besseren Bewässerung ausgehoben. Mit den Menschen, die das Gebiet schon bewohnten, bevor James und Lawrence kamen, wurde lange überlegt und am Ende kam man überein das Land gemeinsam zu nutzen und sie in das Tourismusprojekt zu integrieren.